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Heidelberg-Germersheimer 2012 ist in Vorbereitung |
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und herzlich willkommen auf der Webseite von www.Übersetzungswissenschaft.de und www.Translatologie.de. In unserer multikulturellen und globalisierten Welt wird oftmals vergessen, dass ein "Verstehen der Kulturen", insbesondere auf sprachlicher Ebene, von sehr vielen Einflüssen abhängen kann. Dies bedeutet, Übersetzen von einer Sprache in eine andere sollte nicht nur als Transfer sprachlicher Zeichen auf der Grundlage von Wörterbüchern, Terminologie-Datenbanken und grammatischen Regeln angesehen werden, sondern ihm liegt ein Bündel interdependenter Faktoren zugrunde, das wir als "Translatorisches Handlungsinventar" bezeichnen wollen und zum Agieren in fiktionalen virtuellen Kultur- bzw. Denkräumen verwenden können. Standen sich bis heute in der wissenschaftlichen Debatte des Übersetzens im Wesentlichen zwei konträre Positionen gegenüber, hier die Universalphilosophie, die im Glauben an einen grenzüberschreitenden Humanismus das Übersetzen grundsätzlich als Beitrag zur Errichtung einer allen gemeinsamen Sprache sieht, dort die Romantik, welche, so u. a. die Theorie Schleiermachers, im Übersetzen eine wechselseitige Befruchtung der Kulturen durch Anerkennung ihrer jeweiligen unveränderlichen Besonderheit versteht, so erörtern wir hier die Tätigkeit des Übersetzens als eine Kulturtransfer implizierende spezielle Kategorie des "Kommunikativen Handelns" in virtuellen Denkwelten. Auf diesen Seiten wollen wir versuchen, den übersetzungswissenschaftlichen Mainstream auf einer wissenschaftstheoretischen Ebene zu analysieren und zu bewerten, sowie erkenntnistheoretisch unter einer interdisziplinären Perspektive neue Denkanstöße zu geben. Darüber hinaus finden sich hier aktuelle Hinweise aus der Übersetzungswissenschaft und ihren Randgebieten. Diese Seite ist Bestandteil der WEB-Site: "WWW.Übersetzungswissenschaft.de"
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